Die Kinder

In Bansoa wird der Status der Frau von der Zahl ihrer Kinder geprägt. Kinderreiche, aber wirtschaftlich arme Familien sind zahlreich.


Zwar ist der Schulbesuch offiziell kostenlos, aber nicht alle Familien können die damit verbundenen indirekten Kosten aufbringen. Andere Kinder verlassen die Schule vorzeitig. Der Staat bietet für diese Kinder kaum Alternativen an.


Private Träger und Glaubensgemeinschaften versuchen, die so entstandenen Lücken zu schließen. AFFAMIR mit seinen zwei privaten Grundschulen ist ein Beispiel dafür.


Viele Kinder verlassen die Schule vorzeitig. Hier setzt "Jugend von Bansoa" an.


Die Bemühungen der Berliner Freunde konzentrieren sich auf diese neue Zielgruppe: Jugendliche, die vorzeitig die Schule verlassen haben, sollen bei örtlichen Handwerkern eine berufliche Ausbildung erhalten. Dadurch sollen den Jugendlichen Perspektiven für die persönliche Entwicklung geschaffen werden. Längerfristig sollen sie damit auch in die Lage versetzt werden, ihren Lebensunterhalt zu sichern.